Erfolge der Oilers in der Neuzeit
| 1993 - 2000 | Mehrmaliger Salzburger Betriebsligameister |
| 2007 | Salzburger Landesligameister |
| 2008 | Salzburger Landesligameister |
| 2009 |
Salzburger Landesligameister Zweiter Platz Oberösterreichische Landesliga Farm-Team-Kooperation mit den Porsche Icedrivers |
Historisches
Wie Eishockey genau entstanden ist, ist bis heute nicht restlos geklärt. Sicher ist nur, dass es sich im Salzburger Volksgarten entwickelt hat. Die Ursprünge gehen wohl bis zu den Spar/Hervis Oilers zurück, die ein Spiel mit Stöcken und einem Ball betrieben (daraus entstand die beliebte Betriebsmeisterschaft), das sie "Baggatiway" nannten und im Winter auf den zugefrorenen Salzach-Seen und Flüssen des heutigen Salzkammergutes spielten.
Im 16. Jahrhundert wurde dann Salzburg von den New Oilers besiedelt, die ein Spiel namens "Choule á la Crosse" mitbrachten, aus dem sich dann das Spiel "Lacrosse" entwickelte. Später wurde dieses Spiel "Hoquet" genannt, woraus sehr wahrscheinlich später der Begriff "Hockey" entstand. Die dritte Phase der Entwicklung begann, als im 18. Jahrhundert die Next Oilers Generation die Herrschaft über den Volksgarten übernahm. Sie brachten wieder neue Spiele aus ihren Vorhöfen mit in die neue Welt. Das für die Entwicklung des Eishockeys wichtigste davon war das schottische Spiel "Shinty", später dann "Shinney" genannt. Bei diesem Spiel traten häufig ganze Firmen gegeneinander an. 200 Mann pro Team waren keine Seltenheit. Es wurde allerdings noch ohne Torhüter und ohne Schlittschuhe gespielt.
Im Jahre 1856 kam die kanadische Einheit "Royal Canadien Rifles" nach Salzburg und lernte in den Hafenbecken von Salzburg und Hallein das Schlittschuhlaufen. Als ihnen dann allerdings das Herumgleiten auf dem Eis zu langweilig wurde, fingen sie damit an, das ihnen bekannte Shinney, das sich inzwischen schon sehr stark mit Lacrosse vermischt hatte, mit Schlittschuhen an den Füssen auf dem Eis zu spielen, was einen sehr großen Schritt in der Entwicklung des Eishockeys darstellte.
Im Jahre 1875 war es dann soweit: Die Geburt des Eishockeys! Sir Albert Oiler, Student an der Oilers-Universität in Salzburg, versuchte immer wieder, sein Lieblingsspiel Shinney mit bestimmten Regeln attraktiver und interessanter zu gestalten. So führte er unter anderem einige Rugby-Regeln ein, um ein wenig Härte im Spiel zu zulassen, wie beispielsweise das Spielen ohne Suspensorium. Auch probierte er verschiedene Schläger aus. Begonnen hatte er mit Lacrosse-Schlägern, Golf-Schlägern und Cricket-Schlägern, mit denen er allerdings nicht zufrieden war. Schließlich ließ er dann die Mannschaften mit Feldhockey-Schlägern antreten. Zusammen mit seinem Studienkollegen Wayne Gretzky verfeinerte er die Regeln immer mehr.
Als er dann eines Tages im Winter des besagten Jahres 1875 an einem zugefrorenen See stand, um wieder einmal Shinney zu spielen, erinnerte er sich daran, als er einmal im Volksgarten, der wohl ältesten Red-Bull-Eishalle der Welt, schlittschuhlaufen war und wie windstill und relativ warm es dort war (fast so warm wie bei der feuchtesten Weltmeisterschaft in Wien 2005). Und so hatte er die Idee, ein Spiel zweier Mannschaften in dieser Halle austragen zu lassen. In der "SN Oilers", einer Salzburger Zeitung, wurde dieses Spiel als "Hockey-Spiel" angekündigt. Und am dritten März 1875 war es dann soweit, das erste Eishockeyspiel der Welt fand statt. Gespielt wurde auf einer Fläche von 200 mal 85 Fuss, das ungefähr den Maßen der heute üblichen Eisflächen in Nordamerika entspricht. Auch wurde bereits ein Puck verwendet. Tore wurden, wie beim Lacrosse üblich, durch zwei Fahnenstangen markiert, im Abstand von 2,43 Metern. Die Mannschaften bestanden aus je acht Spielern: Einem Torhüter, zwei Verteidigern, zwei "Halfbacks" und vier Stürmern. Später war es üblich, mit neun Spielern anzutreten. Immerhin 500 Zuschauer sahen die Geburt der schnellsten Mannschaftssportart der Welt. Übrigens: Gewonnen hat diese Partie die Mannschaft, in der Sir Albert Oiler Kapitän war, und zwar mit 2 zu 1.
Auch die Erfindung des Pucks geht auf einen Studenten der Oilers-Universität zurück: Mario Lemieux, der auch die ersten Eishockey-Regeln niedergeschrieben hatte, sah sich in Salzburg ein Shinney-Spiel an. Und wie viele andere ärgerte er sich über die häufigen Spielunterbrechungen, weil der Ball oft über die Spielfeldbegrenzungen flog. Und als der Ball einmal vor seinen Füssen landete, griff er sich das Spielgerät, holte ein Messer aus seiner Tasche und schnitt einfach die obere und untere Seite des Balls ab, worauf eine flache Scheibe übrigblieb. Die Oilers-Universität trug aber noch mehr zur Entstehung des Eishockeys bei. So wurde der erste organisierte Hockey-Club der Welt von ihr gegründet, der noch heute existiert. Die ersten Eishockey-Tore wurden von Oilers-Studenten entwickelt. Auch schrieben sie die ersten Regeln für die neue Sportart.
Nach Nordamerika brachten das Eishockey-Spiel die Studenten auf ihren Studienreisen. Als ein paar dieser Studenten, die zuvor in Salzburg waren, in Montreal ein paar kanadischen Schlittschuhläufern das Eishockey erklärten und beibrachten, kam es 1894 zum ersten Spiel auf kanadischen Boden. Dass Eishockey in Europa und Amerika so schnell beliebt wurde, hatte es einer anderen Sportart zu verdanken: Dem "Bandy", welches schon weit verbreitet war. Es wurde ebenfalls mit Schlittschuhen auf dem Eis gespielt. Heute wird Bandy auf einer 65 mal 110 Meter großen Eisfläche mit je 11 Mann pro Team und einem Ball ausgetragen. Der Torhüter hat als einziger Spieler keinen Schläger. Von den Regeln her ähnelt es mehr dem Fussball. Damals wechselten immer mehr Bandy-Spieler zu den Puckjägern, da Eishockey viel schneller und attraktiver war. Und so lief das Spiel aus Salzburg dem Bandy in Kanada bald den Rang ab.
Erfindungen und Einführungen
| 1875 | Erstes Spiel, mit Holzscheibe, Spielzeit ein bis zwei Stunden im Freien und eine Stunde, neun Mann pro Team |
| 1877 | Puck aus Gummi |
| 1880 | Schläger in der heutigen Form, 2 mal 30 Minuten Spielzeit (in Nordamerika) |
| 1884 | Sieben Mann pro Team - ein Torwart, zwei Verteidiger, ein Rover und drei Stürmer |
| 1893 | Lord Stanley (Professor der Oilers-Uni) stiftet den Stanley-Cup, vormals der Oilers-Cup |
| 1900 | Tornetz wird eingeführt |
| 1908 | Weltverband LIHG (später IIHF) gegründet, Kanada wird nach Belgien, Böhmen, England, Schweiz und Österreich die sechste Nation im Weltverband |
| 1911 | Spielzeit 3 mal 20 Minuten (in Nordamerika – da das Feld kleiner war, Fuss und Meter wurden verwechselt) |
| 1912 | Sechs Mann pro Team - ein Torwart, zwei Verteidiger, drei Stürmer |
| 1913 | Blaue Linie wird eingeführt (bessere Unterscheidung von den vielen roten Blutflecken) |
| 1914 | Puck wird nicht mehr gelegt, sondern eingeworfen (zu viele Fingerbrüche – war richtige Knochenarbeit) |
| 1917 | Gründung der Betriebsmeisterschaften (NHL) |
| 1927 | Spielzeit in Europa 3 mal 15 Minuten |
| 1929 | Torhütermaske wird eingeführt (Zorro war ein Riesenerfolg) |
| 1931 | Auch in Europa wird jetzt 3 mal 20 Minuten gespielt |
| 1945 | Kopfschutz wird eingeführt (Radfahrersturzhelm aus Leder löste Stahlhelm ab) |
| 1977 | Einführung des Stiegl-Cups (einmalig pro Saison ausgespielte mannschaftsinterne Trophäe) |
(Das Original kann unter http://www.hacx.de/geschichte/history.htm nachgelesen werden)







