Verein

Leitung

NAME FUNKTION
Andreas BanObmann
Axel SchiessendopplerObmann-Stellvertretung, Marketing
Regina OswaldKassier
Sabine HacksteinerKassier-Stellvertretung, Nachwuchs
Thomas StießenSchriftführung, Nachwuchs
Manfred MühllechnerSportliche Leitung
Andreas ThalerManagement
Fabian HuttaryPresse

Philosophie

"Eishockey von Salzburgern für Salzburger"

Die Cracks der Oilers sind entweder "waschechte" Salzburger, oder haben durch Arbeit oder Ausbildung ihren Lebensmittelpunkt in Salzburg. Auch die vielen Freiwilligen, die durch ihre ehrenamtlichen Leistungen im Hintergrund den sportlichen Betrieb ermöglichen, haben größten Bezug zur Mozartstadt.

Von Grund auf solide

Die Oilers geben nur das Geld aus, das dem Verein zur Verfügung steht. Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen wird auf Nachhaltigkeit und den Menschen viel Wert gelegt, sowie gesund gewirtschaftet.

Freude am Sport und an der Gemeinschaft

Unter Berücksichtgung der als Amateurverein gegebenen Rahmenbedingungen wird nicht nur stets versucht, am Eis bestmögliche Leistungen zu erbringen, sondern auch das Miteinander abseits des Eises groß geschrieben und bei Gemeinschaftsaktivitäten gelebt.

Geschichte

Von der Betriebsmannschaft zum drittgrößten Eishockeyverein im Bundesland

Die Anfänge der Salzburger Oilers gehen bis in das Jahr 1990 zurück. Damals wurde der Verein „EC SPAR Oilers“ als Werksteam der Lebensmittelkette Spar gegründet, als Hommage an das namensgleiche, damals in der NHL sehr erfolgreiche Team aus Edmonton.

Die ersten Jahre spielten die Oilers in der Salzburger Betriebsliga und wurden dort dreimal in Folge Meister. In der Saison 1993/1994 folgte der Aufstieg in die Salzburger Landesliga. Auch dort setzten sie sich durch und wurden gleich in der ersten Saison Meister. 1995 fusionierten die Oilers mit der Betriebsmannschaft von Sony DADC. Sie wurden in sechs Jahren fünf Mal Meister und einmal Vizemeister.

Nach weiteren drei Landesmeistertiteln in Folge und dem Hinzustoßen einiger leistungssportlich ausgebildeter Spieler wurden 2009 die Weichen für die Zukunft gelegt, um sportlich neue Herausforderungen zu finden:

  • Unter dem Namen "EC Oilers Salzburg" wurde der Aufstieg in die Oberliga, der dritthöchsten Liga Österreichs, vollzogen.
  • In Kooperation mit den "Porsche Icedrivers" wurde ein Farmteam in der zweiten Salzburger Landesliga geschaffen.

In der ersten Oberliga-Saison 2009/2010 belegten die Oilers den letzten Rang und zahlten gegen starke Gegner mit einigen sehr namhaften Spielern aus ehemals höheren Ligen viel Lehrgeld. Neben den im Vergleich zu den gegnerischen Teams viel kleineren Kaders, geringeren Budgets und einigen sportlichen Defiziten war auch das Fehlen einer eigenen Kabine und die sehr späten und wenig verfügbaren Trainingseiszeiten ein wesentliches Erschwernis. Die zweite Mannschaft wurde Meister.

2010 wurden erneut große strategische Schritte getätigt:

  • Ein weiteres Farmteam in der ersten Salzburger Landesliga ins Leben gerufen, um den Aktiven noch mehr Spielmöglichkeiten bieten zu können.
  • Aufgrund vieler Anfragen wurde zudem eine eigene Nachwuchsabteilung ins Leben gerufen, die sehr schnell großen Zulauf hatte, und mit 40 Kindern und Jugendlichen einen regelmäßigen Trainingsbetrieb ohne Ligateilnahme startete.

In der Saison 2010/2011 stockten die Oilers gemäß ihrer Philosophie die Mannschaft mit einigen erfahrenen Spielern auf, die im Raum Salzburg ihren beruflichen und privaten Lebensmittelpunkt hatten, und spielten eine bedeutendere Rolle in der Oberliga. Im Dezember 2010 übernahmen die Salzburger erstmals die Tabellenführung in der dritthöchsten Spielklasse. Im Viertelfinale schieden die Oilers dann gegen das Farmteam der Vienna Capitals, die Silver Caps, aus. Ein im Jahr 2011 selbst angeschaffter Baucontainer am Eishallengelände zur Lagerung und Trocknung von Ausrüstungen schaffte etwas Verbesserung bei den Rahmenbedingungen für die Aktiven, die ihr Material nun nicht mehr zu Hause aufbewahren mußten.

Nach der verbandsbedingten Auflösung der Oberliga im Jahr 2011 nahmen die Oilers in der Saison 2011/2012, nachdem keine österreichweite Amateurliga zustande kam, ebenso wie das Farmteam des VSV an der Tiroler Eliteliga teil, die im hinteren Mittelfeld abgeschlossen wurde. Die Landesliga-Mannschaft wurde trotz sportlicher Dominanz aufgrund von Strafverifizierungen wegen eines Formalfehlers Vizemeister.

2012 erfolgte unter aktiver Mitwirkung der Oilers die Gründung einer neuen österreichweiten Amateurliga durch den Steirischen Eishockeyverband, die NAHL (Nationale Amateur Hockey Liga). In der Saison 2012/2013 wurde mit Platz fünf trotz guter Leistungen gegen sehr starke und prominente Gegner das Playoff nur ganz knapp verpaßt. Die zweite Mannschaft wurde Meister. Der Nachwuchs organisierte 2012 erstmals erfolgreich ein großes Sommertrainingslager mit über 60 Teilnehmern in Ritten, Südtirol. Einen zweiter selbst angeschaffter Baucontainer am Eishallengelände schaffte zudem nach Einrichtung eines Vereinsbüros und von Trainerumkleiden für etwas Erleichterung bei administrativen Tätigkeiten.

In der Saison 2013/2014, deren Grunddurchgang am sehr guten dritten Platz abgeschlossen werden konnte, wurden die Oilers erst im Halbfinale nach fünf knappen und spannenden Spielen von Kapfenberg gestoppt. Mit Michael Johnstone stellte man zudem auch erstmals einen Spieler im All-Star-Team der Liga. Die zweite Mannschaft konnte den erreichten Meistertitel des Vorjahres in der Salzburger Landesliga ohne Punkteverlust während der gesamten Saison erfolgreich verteidigen.

Der Nachwuchs, der neben den regelmäßigen Trainings bisher lediglich Einladungsturniere und Freundschaftsspiele bestritt, begann erstmals mit der Teilnahme an Ligen in mehreren Altersklassen. In Kooperation mit den Traunsee Sharks aus Gmunden konnten Mannschaften für die Oberösterreichischen Meisterschaften der U10, U12, U14, sowie JAHL (Jugend Amateur Hockey Liga, U16) gestellt werden. Bei einem U10-Turnier in Kitzbühel konnte als sportlicher Höhepunkt ein zweiter Platz erreicht werden, wobei man gegen einige EBEL-Nachwuchsteams gewann und erst im Finale knapp an den Red Bulls scheiterte.

2014 erfolgte durch den Aufstieg von Kitzbühel und Kapfenberg in den semiprofessionellen Bereich und dem Ausbleiben von Neueinsteigern leider aufgrund zu weniger Teilnehmer die Auflösung der NAHL. Nach längerer Sondierung der Alternativen nahmen die Oilers in der Saison 2014/2015 an der Kärntner Liga Division 1 teil, in der neben den Oilers noch Teams aus Kärnten, Osttirol und Italien in einer überregionalen Meisterschaft um den Titel kämpfen. In einer sehr packenden Saison konnten nicht nur Zuschauerrekorde gebrochen, sondern auch in einer spannenden und knappen Finalserie im fünften und entscheidenden Spiel gegen den HC Toblach der erste überregionale Meistertitel der Vereinsgeschichte gewonnen werden. Zudem wurde von der U16 auch in der JAHL der Titel geholt.

Die Saison 2015/2016, das "Jahr 1" nach dem ersten überregionalen Meistertitel, brachte für die Kampfmannschaft einen dritten Platz im Grunddurchgang und ein Erreichen des Halbfinales, wo dann gegen gegen den Vorjahresfinalgegner Toblach Endstation war. Die zweite und dritte Mannschaften konnten jeweils den Meistertitel in ihren Ligen, der Landesliga 1 und der Landesliga 2, feiern. Auch der Nachwuchs erzielte schöne Erfolge: Meistertitel der U15, U17 und U11 jeweils Vizemeister, und die U13 erreichte den dritten Platz.

2016 erfolgte durch die Abgänge einiger Routiniers eine Verjüngung der Kampfmannschaft, die sich trotzdem mit einem zweiten Rang im Grunddurchgang sehr beachtlich schlug. Die Playoffs endeten bereits im Viertelfinale gegen das Farmteam des VSV, in dem sich auch ein paar EBEL-erfahrene Spieler befanden. Die Landesliga belegte in der ersten Division des Salzburger Cups hinter den Canadiens Kaprun den zweiten Platz, wobei einige junge Spieler in das Team integriert werden konnten. Beim Nachwuchs ist gelang es der U17, den Meistertitel zu holen.